Mein Au-pair-Jahr in Dublin (Irland)

Anfang September diesen Jahres ging es für mich los nach Dublin für meinen einjährigen Au-pair-Aufenthalt. Hier lebe ich in einer Gastfamilie mit zwei kleinen Kindern.


Der Alltag:
Ich bin nun seit einiger Zeit in meiner Gastfamilie. Zu meinen Aufgaben gehört es, früh beim Frühstück zu helfen, die beiden Kinder anzuziehen, Zähne zu putzen und später die Küche zu säubern bzw. die Zimmer aufzuräumen.
Die Kinder sind meistens von 8:30 bis 15:00 Uhr in der Vor-/Schule. Bis dahin habe ich Freizeit, meistens räume ich das Haus etwas auf oder mache die Wäsche. Montags habe ich abends Sprachschule und unter der Woche treffe ich andere Mädels, die z.B. auch als Au-pair hier sind. Nachmittags bis abends helfe ich dann die Kinder bettfertig zu machen, Abendbrot vorzubereiten oder Hausaufgaben zu machen. Einige Mädels müssen auch Einkäufe machen, die Kinder zur Schule fahren und abholen oder kochen - das alles gehört auch zu den Aufgaben eines Au-pairs, aber es ist in jeder Familie unterschiedlich.

 

Freizeit:
Am Wochenende haben die meisten Mädchen frei, so kann man viel unternehmen, die Stadt Dublin erkunden oder Städtetrips in Irland unternehmen.
Am Anfang ist es immer etwas schwierig sich an die gesamte Situation zu gewöhnen. Alles ist neu und ungewohnt, man braucht etwas Zeit, um die Kinder und Eltern besser kennen zu lernen, ihre Gewohnheiten und Routinen. Natürlich passt nicht jedes Au-pair in jede Familie, manchmal kommt es vor, dass man die Familie wechselt, aber die Organisation unterstützt jeden dabei.
Es war für mich sehr wichtig und ist es immer noch, am Wochenende oder unter der Woche was mit Freunden zu unternehmen, einfach damit man ein bisschen aus dem Alltagstrott rauskommt. Wenn ich mal etwas Heimweh habe (was auf jeden Fall vorkommen wird), dann hilft mir so ein Abend im Pub oder einfach ein Treffen mit anderen Mädchen sehr.



Die Iren:
Die Iren habe ich bisher als sehr gastfreundliche und vor allem kommunikative, aufgeschlossene Leute kennengelernt. Sie scheuen sich nicht, einen anzureden und wenn man Hilfe braucht (Busstops zu suchen zum Beispiel) dann sind die meisten sehr hilfsbereit.

 


Fazit:
Auch wenn mein Au-pair Aufenthalt noch nicht allzu lange ist, kann ich sagen, dass es auf jeden Fall die richtige Entscheidung für mich war! Wer Kinder liebt, gerne neue Menschen und Kulturen kennenlernt, Englisch lernen möchte und sich nicht vor Veränderungen scheut, sollte unbedingt über ein Au-pair Jahr nachdenken!

 

Beitrag von: Lilli

Online gestellt von: Saskia

 

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